Auswertung Fahrradklima-Test

Um Weihnachten letzten Jahres führte der ADFC den vom BMVBS geförderten Fahrradklimatest durch. Die Ergebnisse waren durchwachsen mit der grundsätzlichen Bundesweiten Tendenz das Fahrradklima als schlecht oder 'ausreichend' in der Schulnotation zu bewerten. Im Osten schlechter als im Westen. Auch Weimar hat Noten zwischen 3 und 4 bekommen.

Alle statistischen Ergebnisse gibt es unter www.fahrradklima-test.de, Weimar in der Ergebnistabelle Länderranking auf Seite 19 und besetzt die Mitte in Thüringen.

In dem Fragebogen gab es die Möglichkeit auch einen freien Text mit konkreten Hinweisen anzugeben, der dann für die Arbeit des ADFC vor Ort vorgesehen war. Diese Texte haben wir gesichtet und wollen wir hier unzensiert, anonymisiert und von Ervin Peters kommentiert zur Kenntnis geben und zur Diskussion stellen.
Ebenso werden die Texte den Mitgliedern der AG Radverkehr der Stadt Weimar zur Verfügung gestellt, damit sie in die Prozesse zur Verbesserung der Radverkehrs- und Lebensqualität Weimars einfließen können.

Textbeiträge Fahrradklima-Test 2012

Hinweis: Die eigegangenen Textbeiträge sind kursiv gesetzt, eingerückt und mit den Kommentaren recht umfangreich:

Es gibt Fahrradwege, die ohne Schild im "nichts" enden. Man fährt auf dem Fahrradweg los und an der nächsten Ampel steht man ohne Hinweis auf dem Gehweg (Weimar: große Fahrradweg-Querung über die Amalienstraße am historischen Friedhof, in Richtung Triererstraße/ Humboldstraße führt aber kein Radweg weiter)

In der Tat gibt es auch in Weimar Radverkehrsführungen, wo Radfahrer 'im Regen stehen gelassen werden'. Über Hinweise an info@adfc-weimar.de freuen wir uns.
Ist keine Radverkehrsführung vorhanden, haben sich Radfahrer unter Beachtung des Vorrang des Verkehrs auf der Fahrbahn in diese einzufahren.

Am Poseckschen Garten ist kein expliziter fahrbahnbegleitender Radweg vorhanden sondern es ist der Gehweg für Radfahrer frei gegeben. Entsprechend darf bis zur Humboldtstraße auf dem Gehweg gefahren werden, aber auch durch den Poseckschen Garten zum Eingang des Museums für Ur- und Frühgeschichte. Langsam und ohne Gefährdung, Behinderung und Belästigung von Fußgängern.
Wir empfehlen alllerdings in dem gesamten Bereich die Fahrbahn zu nutzen, weil dies die sicherste Variante ist und außerhalb der Hauptverkehrszeiten die schnellste Möglichkeit.

Ein Konzept zum Fahrradverkehr existiert bei uns nicht; wenn Maßnahmen für den Radverkehr ergriffen werden, dann nur als Stückwerk, mit dem geringstmöglichen Kostenaufwand und ohne Gesamtkonzept. Wenn es Radwege gibt, dann nur dort, wo Fläche "übrig" ist. Einbahnstraßen werden für den Radverkehr geöffnet, da es nicht viel kostet, ein Schild aufzustellen. Sicherheitsrelevante Begleitmaßnahmen wie z.B. die Markierung am anderen Ende der Einbahnstraße fehlen aber. Bezeichnend ist, dass an vielen Stellen, an denen es einen Radweg oder einen gemeinsam zu nutzenden Bus/Radfahrerstreifen oder Multifunktionsstreifen (Schwanseestraße) gibt, dieser oft vor der nächsten Kreuzung aufhört, da die separate Verkehrsführung für Radler im Kreuzungspunkt zu kompliziert wäre. Also muss man dann, wenn es kompliziert wird, auf die Straße oder den Fußweg ausweichen. Mit diesem "Konzept" kann man Kinder nicht alleine fahren lassen. Bei Straßenbaumaßnahmen werden Radwege oder wichtige Radverkehrsverbindungen leider schlicht ignoriert, so dass Radfahrer auf Fußgängerwege ausweichen müssen (z.B. beim Neuausbau des Stadtrings, Neugestaltung des Busbahnhofes ohne Berücksichtigung der Tatsache, dass eine der wichtigsten Verbindungen der Weststadt in die Innenstadt über den Busbahnhof führt). Zum Glück sind die Fußgänger gewohnt, dass sie Ihren Rückzugsraum mit den Radfahren teilen müssen, so dass im Alltag ein rücksichtsvolles Nebeneinander auf den Gehwegen möglich ist.

In Weimar existiert ein Radverkehrskonzept und ein Verkehrsentwicklungsplan.

Fahrbahnbegleitende Radverkehrsanlagen fördern nicht die Sicherheit von Radfahrern, sie erhöhen die Gefährdungen und Konflikte (Übersehen, Abbiegeunfälle). Zusammen mit dem begrenzten Platz, den wir in unserer engen und historischen Stadt haben, gibt es keine objektiven und fachlichen Gründe den Radverkehr von dem übrigen Fahrzeugverkehr zu separieren.
Es ist bekannt, das viele Radfahrer sich dem Glauben hingeben auf fahrbahnbegleitenden Radverkehrsanlagen seien sie sicherer, dies wird aber in wissenschaftlichen Untersuchungen regelmäßig widerlegt.
Bei Radwegen an Fahrbahnen geht regelmäßig um 3 Dinge: Autofahrer wollen sie, weil es ihnen schwer fällt angemessen langsam zu fahren. Radfahrer wollen sie, um Autofahrer nicht 'im Weg' zu sein und aus Angst (bis hin zur Fahrbahnphobie) und Radfahrer wollen sie, um auf zugestauten Straßen an Autofahrern vorbei zu fahren.
Ansatzweise tauglich sind Radverkehrsanlagen, wie sie im Innenstadtbereich von Kopenhagen gebaut werden. Breit, geradeaus, Grüne Welle. Das ist in Weimar aufgrund der Flächen nicht möglich. Es sei denn, wir schließen den Kraftverkehr komplett aus und widmen die Fahrbahnen als Radwege um.

Die Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer ist völlig unproblematisch für Radfahrer. Verbesserungspotenzial hat allerdings die Regelkenntnis von Kraftfahrern bzgl. Vorrang und Vorfahrt beim Begegnen in Einbahnstraßen und beim Ausfahren aus diesen. Das wird gegenstand eines unserer nächten Veröffentlichungen werden.

Wenn man Kinder nicht alleine Fahren lassen kann, muß man dann nicht fragen, wer die Gefahren für die Kinder schafft? Und wie sie bei den Gefährdern abzustellen ist? Ist Rückzug gegenüber denen, denen man unterstellt sie gefährden andere, angemessen? Ich meine nicht!

Die Innenstadt ist in der Zeit zw. 9:00 Uhr und 18:00 Uhr garnicht befahrbar. Bei Verstoß zahlt man sofort 10 Euro, aber der Lieferverkehr darf bis 10:00 Uhr fahren.

Dies wird regelmäßig auf dem Niveau 'Rüpel- und Kampfradler' diskutiert. Behindertenverbände und konservative Stadtratsfraktionen sind dagegen die Fußgängerzonen für Radfahrer frei zu geben. Aus Sicherheitsgründen spricht nichts dagegen.

Der Fahrraddiebstahl ist ein extremes Problem. Fast jedem, mit dem man sich unterhält, wurde schon ein Rad gestohlen. Selbst Schlösser werden mit Bolzenschneidern durchgeschnitten und angeschlossenen Fahrrädern werden Teile abgebaut.

Das ist ein deutschlandweites Problem.

In den Straßen der Innenstadt, die keine (reine) Fußgängerzone sind, ist es ein Problem, dass die Fußgänger, diese dennoch nicht als Straße ansehen, die Radfahrer nicht ernst nehmen und behindern.

Das Radfahrer nicht als vollwertige Verkehrsteilnehmer angesehen werden ist in der Tat ein verkehrskulturelles Problem. Woran liegt es? Vielleicht daran, das Radfahrer die Akzeptanz als Verkehrsteilnehmer nur von Fußgängern einfordern? Oder das sie auf Gehwegen herumfahren?

In vielen Straßen fehlen die Möglichkeiten, die Räder irgendwo dran zu schließen, damit sie sicherer sind.

Grundsätzlich sehen wir in Weimar schon sehr viele gute Abstellmöglichkeiten. An ein paar Stellen hapert es aber. Hinweise bitte an info@adfc-weimar.de.

auf meinem Weg zur Arbeit (ca.3km) kommen mir regelmäßig Schulkinder von der 1.-12.Klasse entgegen.; den Jüngsten (6-7Jahre) fehlen elementare Kenntnisse, trotzdem werden sie von den Eltern ohne Begleitung und teilweise schlecht ausgerüsteten Rädern losgeschickt; die älteren Altersgruppen der Schüler fahren häufig riskant und rücksichtslos. Ich wünsche mir hier mehr Kontrollen z.B. durch den adfc; in der Stadt haben es die Mitarbeiter des Ordnungsamtes zunehmend auf Fahrradfahrer in Fußgängerzonen abgesehen und kassieren das Ordnungsgeld.

"Ob eine Stadt zivilisiert ist, hängt nicht von der Zahl ihrer Schnellstraßen ab, sondern davon, ob ein Kind auf dem Dreirad unbeschwert überall hinkommt. (Enrique Peñalosa, ehem. Bürgermeister von Bogota).

Ein Kind kann die StVO nicht kennen, nicht lernen und nicht verstehen und damit auch nicht danach handeln. Es kann kein (Auto-)verkehrsgerechtes Kind geben, nur kind- oder besser: menschengerechten Verkehr.

Von daher muß man auch hier die Frage stellen, _wer_ für die Sicherheit verantwortlich ist und sein Verhalten anpassen muß. Das sind nach der StVO und unserer Meinung die Verkehrsteilnehmer, die mit bekannt fahrlässiger Unaufmerksamkeit und Geschwindigkeit in Massereichen Fahrzeugen die Gefahren im öffentlichen Raum schaffen.

Trotzdem liegt uns die Verkehrsausbildung am Herzen und wir wirken nach Kräften darauf hin, das sicheres und respektvolles Radfahren gelehrt wird. Kontrollen und Sanktionen wünschen wir uns bei sicherheitsrelevantem Fehlverhalten: Gehwegfahren, Alkohol, mangelnde Sicherheitsabstände und nicht angepasster geschwindigkeit - bei allen Fahrzeugführern, nicht nur Radfahrern.
Und Aus- und Forbildungen zur StVO erwachsener Verkehrsteilnehmer erscheint uns ebenso für sinnvoll, wie eine Tauglichkeitskeitsprüfung älterer Kfz-Führer.

Seit vielen Jahren ist ein Fahradweg an der Bundestraße nach Alt - Schöndorf geplant. Leider passiert jedoch gar nichts. Es ist mein täglicher Weg zur Arbeit, den ich dann auf der gefährlichen Bundesstraße fahren muss.

Der Radweg ist geplant. Er wird aber die Sicherheitssituation nicht verbessern, allenfalls dazu führen, das Kraftfahrer ungestörter fahren können - auf Kosten von Fußgängern. Entsprechend tritt der ADFC dafür ein den Stand der Technik und der Forschung bei dem Weg einzuhalten und auf eine Benutzungspflicht zu verzichten.

Ein Leihradsystem mit flexiblen Standorten, oder mindestens 5 Stationen würde in Weimar sicher gut genutzt werden, aber es scheint niemand daran interessiert zu sein, so etwas anzubieten.

Es sind verschiedene Gespräche in Gang, wir haben eine Liste der Fahrradvermietungen in Weimar.

Dem gegenüber ist erschreckend, daß Parkplätze auf dem eigenen Grundstück in den Augen der Vermieter offenbar wesentlich mehr wert sind als Gärten oder Spielflächen, so daß bei jeder Renovierung immer mehr Grundstücksflächen versiegelt werden. Hier ist offenbar eine veraltete Parkplatzsatzung noch in Betrieb.

Auch wir stellen fest, das die Stadt sehr engagiert für Fahrradabstellmöglichkeiten sorgt und das hier die Privathaushalte, Firmen und Institutionen deutlichen Nachholbedarf haben. Die Bereitschaft bei Vermietern geschützte und sichere Radgaragen oder nur Abstell- und Anschließmöglichkeiten zu schaffen ist begrenzt. Entsprechende Änderungen von Bauordnungen und -Satzungen werden regelmäßig vom ADFC angeregt, ebenso wie Fachinformationen über den ADFC erfragt werden können.

Fast jeder Weimarer Haushalt (außer den Studenten) hat ein Auto, obwohl es in dieser Stadt garnicht wirklich nötig ist.

Das ist uns bekannt.

Wer einmal versucht hat mit einem 5 jährigen Kind in Weimar gegen 16 Uhr durch die Stadt zu kommen, weiß wie fahrradfreundlich die Stadt ist. Nämlich garnicht. auf dem Fußweg wird das Kind ständig angeschimpft und auf der Straße ist es viel zu gefährlich...

Radfahren mit Kindern ist in der StVO, vorsichtig formuliert, unglücklich geregelt.
Bewährt hat es sich, das die Kinder vor den Eltern auf der Fahrbahn fahren - die Eltern halten dabei einen seitlichen Abstand von 1-2 m zum Fahrbahnrand ein. So sind alle sichtbar und das Kind ist immer in Rufweite und im Hauptwahrnehmungsbereich der Eltern. Nach Erfahrungen vieler ist dies sicher und Konfliktarm.

...außerdem wird in Weimar ständig schlechte Presse gegen Radfahrer gemacht, das ist sehr Schade. Uns sollte jetzt sogar verboten werden mit dem Rad in den Garten zufahren, weil der Weg dazu nicht geeignet wäre, ein 2m breiter Gartenweg. Wir konnten uns durchsetzen da soetwas nicht verboten werden kann, aber in den Köpfenbleibt die Schranke. Wir fahren täglich mit dem Rad in den Kindergarten und an die Arbeitsstelle.

Nicht nur in Weimar wird schlechte Presse gemacht. Überall wird gern schlecht über Radfahrer gesprochen, sogar von Leiten, die es besser wissen könnten wie unserem Verkehrsminister Ramsauer. Dies ist ein ernstes kulturelles Problem und hängt sehr stark mit der Hofierung von Autofahrern und der Ausgrenzung von Radfahrern und Fußgänger zu tun, die in den 1920er Jahren zur Förderung des Kraftverkehrs erst in Amerika dann auch in Europa durch Gesetzgebung und Polizei praktiziert wurde.
Wir machen gelegentlich Veranstaltungen zum Thema Verkehrskultur, in denen das Thematisiert wird und nach Kräften lassen wir Redakteuren und Medien sachliche Rückkoplungen, Informationen und Hinweise auf Negativberichterstattung zukommen - und natürlich Verbesserungsvorschläge.

Die größten Behinderungen, die zu Umwegen zwingen sind die nicht für Radfahrer freigegebene Fußgängerzone sowie der Park, in dem problemlos genug Platz wäre, doch in beidem wird man von Polizisten bzw. Parkwächtern vom Rad geholt, was denke ich unnötig ist. In den für Radfahrer freigegebenen Einbahnstraßen fühlt man sich in Gegenrichtung leider auch sehr unsicher, da Autofahrer und auch Fußgänger oft nicht mit Radfahrern aus dieser Richtung rechnen.

Unsicher fühlen schärft die Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit ist die elementare Grundlage für Verkehrssicherheit. Auch Kraftfahrer sind in dem Bereich vor ihrem Fahrzeug sehr aufmerksam. Deshalb passiert auch in Einbahnstraßen mit entgegenkommenden Radfahrern nichts. Kritisch in Einbahnstraßen bzw. im Fahrbahnverkehr sind für Radfahrer mangelnde Sicherheitsabstände zu parkenden Fahrzeugen.

Alle Verkehrsteilnehmer sind übrigens dazu verpflichtet zu schauen und sich angemessen zu verhalten. 'Erwarten' oder 'Annehmen' darf keine Handlungsgrundlage sein.

Radwege sind aus Platzgründen wahrscheinlich zu oft nicht denkbar in Weimar, oder aber wie im Falle der Amalienstraße: hier ist der Radweg als viel zu schmaler Streifen des Fußwegs konzipiert, was überhaupt nicht funtioniert, da Fußgänger nicht mit überholenden Radfahrern rechnen und selbstverständlich keinen Schulterblick machen, bevor sie die Straßenseite wechseln wollen- dieser "Radweg" ist hochgradig gefährlich für beide Seiten! (Radfahrer müssen aber unbedingt weiterhin in beide Richtungen fahren dürfen, da sonst ein riesiger Umweg entsteht!)

Der Radweg ist an der Stelle nach dem Stand der Technik nicht zulässig. Es ist eine radfahrerfreundliche Ermessensenscheidung aufgrund des Wunsches der Bevölkerung der Stadt, diesen Weg freizugeben. Er darf auch nur in Richtung Wielandplatz befahren werden, in Richtung Poseckscher Garten/Friedhof ist die Fahrbahn zu nutzen. Bitte achtet auch hier auf Türbreite Abstand zu den parkenden Fahrzeugen, ein Überholen von Kfz ist hier ordnungsgemäß nicht möglich.

Vor allem der Strassenzustand in Straßen, die eigentlich für den Fahrradverkehr vorgesehen sind (z.B. Schubertstr.) befindet sich baulich in einem schlechten Zustand. Die Verkehrsregelung ist an manchen Kreuzungen für Fahrradfahrer konfus bzw. unklar (z.B. Friedensstr./Friedrich-Ebert-Str., Gropiusstraße). Der Fahrradweg in der Asbachstraße sollte besser abgeschafft werden, da er oft von Fussgängern benutzt ist und die Kreuzung zur Döllstädtstraße schlecht gelöst ist.

Auf unseren Hinweis wurde der Radweg in der Asbachstraße zu einem Gehweg mit Radfahrer frei. Oberflächen sind ein Problem und Verkehrsführungen im Zuge von Radverkehrsanlagen sind es aufgrund der Komplexität ebenfalls. Daran arbeiten wir - insbesondere auch an Hinweisen, wie man es richtig macht.

Im Rathauskurier der 40.KW war vom ADFC Weimar als "vergleichsweise" fahrradfreundlich eingestuft. Gegen welche Stadt wurde da verglichen? Mexico City oder Amsterdam? Wohl eher gegen ersteres! Die Radwegmarkierungen sind im schlechten Zustand, Hinweise für Autofahrer und Radfahrer, besonders auf das (häufig abrupte) Ende von Radwegen fehlen, Hinweise auf Radweg-Querungen fehlen. Die Innenstadt ist schlecht und nur zeitweise für Radfahrer passierbar, der Innenstadtring als wichtiger Verkehrsweg auch für Radfahrer ist eine radtechnisch höchst gefährliche Angelegenheit. Ich wüsste keine Ampel, die auf spezielle Bedürfnisse von Radfahrern eingerichtet ist. Die Aufzählung ließe sich noch fortsetzen. Das Potenzial für eine umweltfndliche Verkehrsgestaltung durch eine radfreundlichere Verkehrsgestaltung wird nahezu komplett verspielt. Die vielen Verkehrs- und Durchlass-hinderlichen Tempo 30-Zonen, die vorgeblich genau aus diesem Grund eingerichtet wurden, sind ein Witz. Wenn man im Kfz bergab zum Bremsen und anschließend zum Beschleunigen animiert wird, ist das mehr als kontraproduktiv. Mehr und vor allem besser gekennzeichnete Radwege würden mehr Autofahrer zum Radfahren animieren können. Momentan empfinde ich regelmäßiges Radfahren in Weimar einfach als gefährlich!

Die Aussage im Rathauskurier stammt von mir. Möglicherweise entspricht sie nicht den Bedürfnissen aus Windschutzscheibenperspektive, die in diesem Text zum Ausdruck kommt.

Alle induktionsschleifen der städtischen Ampeln reagieren auch auf Radfahrer, solange diese sich nicht ordnungswidrig im Rinnstein bewegen.
Die Qualität der fahrbahnbegleitenden Radverkehrsanlagen entspricht nicht immer dem Stand der Technik und es sind Defizite gerade auch bei Querungsstellen vorhanden.
Tempo 30 Zonen machen nicht nur Radfahren sicherer sondern den gesamten öffentlichen Raum, weswegen wir für Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit eintreten. Die Verlangsamung des oder Aussperrung von Kfz-Durchgangsverkehr erhöht deutlich die Auffenthalts- und Lebensqualität in diesen Stadtquartieren, die ja gravierend durch den lärmenden und stinkenden Kfz Verkehr beeiträchtigt wird.

Leider erhöhen fahrbahnbegleitenden Radverkehrsanlagen (Radwege) weder die Sicherheit von Radfahrern, noch fördern sie allein ein Umsteigen aufs Rad.

Es sind Maßnahmen der Wertschätzung des Radfahrens und des Etablierens einer angenehmen Verkehrskultur, die Radfahren fördern.

Man kann die Innenstadt zwar mit dem Fahrrad gut erreichen, darin ist allerdings Schieben angesagt, denn in der Fußgängerzone darf nicht mit dem Rad gefahren werden. Außen herum kann man nur unter Lebensgefahr die Hauptverkehrsstr. nutzen...dort gibt es nicht einen Radweg, oder man muss ihn mit dem Bus teilen. Auf den wenigen Radwegen, die es gibt, parken oft Autos, in der Innenstadt werden ständig die Parkgebühren für Autos kontrollliert, die Radwege schaut sich niemand an.

Radwege und Gefährlichkeit: s.o.

die Akzeptanz von Radfahrern in der Stadt ist sehr gering, meißt wird nur gemeckert.

Wie kann man Wertschätzung und Verkehrskultur verbessern?

Das Problem in Weimar ist, dass es in der Stadt bzw. in Stadtnähe keine Fahrradwege gibt, oder nur wenige, die man sich mit Autos oder Bussen teilen muss. Dagegen sind alle Rad-Wanderwege in der Umgebung bestens augebaut und in top Form.
Es fehlt ein über die ganze Stadt gespanntes Fahrradwegenetz, das die Verkehrssituation massiv entlasten könnte. Vernünftige und logisch nachvollziehbare Ampelschaltungen und eine Fahrradverkehrsführung, die die Leute vom Auto weglockt wäre dringend wünschenswert.

Wir haben die Verkehrsflächen in Weimar nur einmal. Ein separiertes Radwegenetzt ist in Weimar nicht möglich. Und ich sage: Auch nicht wünschenswert. Steigen mehr Leute aufs Rad werden die Fahrbahnen zu Radwegen - und das halte ich für sehr viel besser und es kostet nichts extra.

Es gibt wenige Einbahnstrassen, die im Bereich z.B. Hegelstrasse entgegen der Einbahnstrasse gefahren werden können (es wäre bestimmt durch die Stadt umsetzbar). Man muss häufig grosse Umwege fahren oder man fährt dann doch verkehrswidrig entgegen der Einbahnstrasse. Diese und andere Einbahnstrassen sind daraufhin dringend zu überprüfen.

Einbahnstraßen sind regelmäßig Thema in der AG Radverkehr, viele in Weimar sind freigegeben, bei manchen hat die Straßenverkehrsbehörde Bedenken wegen der Verkehrsregelungen an den Knotenpunkten.

In Weimar wäre es schön, wenn endlich die Schillerstraße (Einkaufsstraße) für Fahrrad fahren immer frei gegeben wäre.
Im Stadtzentrum ist das Radfahren leider nicht gestattet und man wird angehalten vom Ordnungsamt.
Bei jährlichen Radtouren in Deutschland stelle ich selten diestahlsichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder mit Gepäck in den Städten fest. Auch bei uns fehlen diese. Stellen sie sich einen Museumsbesuch vor, wenn sie sich ständig um ihr Gepäck sorgen. An Ampeln kommt ein Radfahrer bei Grün nur wesentlich langsamer in Fahrt als alle anderen Verkehrsteilnehmer. In unserer Stadt muss man sich aber fast ausschließlich in den Verkehrsstrom einordnen und behindert die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer erheblich.

Das verkehrsbedingte Langsamfahren hinter Radfahrern ist keine Behinderung im Sinne der StVO.

Die Folge ist, man versucht an den wartenden PkW's rechts vobeizufahren um bei der Grünphase die Kreuzung queren zu können und nicht bis zur nächsten Grünphase warten zu müssen.

Dies ist bei den Fahrspurbreiten in Weimer ordnungswidrig, weil...

Leider fehlt dafür der Platz bzw. ist teilweise sogar der Radstreifen im Kreuzungsbereich unterbrochen, auch bei Kreuzungen, die neu gebaut wurden.

Die ADFC Empfehlung: Rechts überholen nur bei ausreichend Platz (ab 1,5m) und bei stehenden Fahrzeugen. Aufstellen dann vor oder hinter den Kfz.
Alles andere ist wegen der Rechtsabbiegeproblematik, mangelnde Aufmerksamkeit, mangelndes Vorrang gewähren, 'Übersehen', gefährlich.

Im Allgemeinen ist die Fahrradsituation in Weimar sehr zufriedenstellend. Sehr ärgerlich finde ich jedoch, dass die Fußgängerzone für Radfahrer nicht freigegeben ist - rücksichtsvolles Radfahren sollte dort die Fußgänger nicht stören, so dass man die Innenstadt umständlich umfahren oder schieben muss. Das gleiche gilt für den Ilmpark, in den m.E. rücksichtvolles Fahren erlaubt sein sollte. Die Wege sind breit genug. Zudem ist die Ampelschaltung am Ende der Erfurter Straße (beim Theater) eine Katastrophe - dies jedoch nicht nur für Fahrradfahrer. Seit langem wünsche ich mir für diese Stelle eine andere Verkehrslösung, Kreisverkehr oder ähnliches. Der Straßenbelag der Erfurter Straße ist ab dieser Kreuzung stadtauswärts unangenehm zu befahren, da sehr hubbelig und oft geflickt. Auch die Kopfsteinpflaster in der Döllstädtstr. und in der Washingtonstraße (zwischen Erfurter und Schwanseestr.) sind unangenehm zu befahren, da voller Mulden.
Was uns fehlt sind die Freigaben der Fußgängerzonen (Schillerstreaße) und unangnehm sind manche Radrouten, die über Katzenkopfpflasterstraßen führen. Die Ampeln werden über einen Zentralen Rechner gesteuert und die Detektorschleifen reagieren in der Regel auch auf Radfahrer. Probleme haben wir hier eigentlich nur mit fahrbahnphobischen Radfahren, die auch engste Gehwege hinter parkenden Fahrzeugen benutzen - vergleichsweise wenig Bedrängung durch Autofahrer, und dann meist mit auswertigen Kennzeichen.
Mich stört, dass es noch zuviele fahrradroudys gibt und sich der Adfc zum grössus selbst kürt,
Wünschenswert wäre, wenn die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen (z. B. Tempo 30) stärker kontrolliert würde, vorallem in Wohngebieten und stellenweise am Stadtring. Und: "Kölner Teller" wären vielleicht das Richtige, um den Zebrastreifen am Liszt-Haus zu sichern ..."

Die Bemühungen um Kontrollen der angeordneten Höchstgeschwindigkeiten werden gern von (autofahrenden) Ortsräten mit dem Schlagwort "Abzocke" torpediert, die im nächsten Atemzug Rad- und Fußwege wegen der gefährlichen Raser fordern. Es liegt der schluß nahe, das sie die uneinsichtigen Raser sind, die die Gefährlichkeit des Verkehrs ausmachen.

Ein trauriges Ärgernis sind die historisch gepflasterten Fahrbahnen mit bis zu 3 cm breiten Fugen im Pflaster. Dies sollte sukzessive durch Asphalt mit Pflasterrinnen ersetzt werde. Sieht immer noch gut aus und erleichtert das Radfahren. Ich wünsche mir mehr Einbahnstraßen, in denen das Radfahren in Gegenrichtung freigegeben ist.

Genau dies hat die Stadt eingesehen. Es wird neu nur noch geschnittenes und ebenes Pflaster verwendet, was dazu noch mit engen Fugen auf haltbarem Unterbau verlegt wird.

Oftmals gibt es überhaupt keine Radwege oder Spuren auf den Hauptverkehrstraßen Weimars, da ist Radfahen wirklich gefährlich. Die spärlichen Radwege werden nicht geräumt , sind gerade voller Blätter und sehr rutschig. Man muss als Radler sehr umsichtig fahren, das generelle Problem Weimars ist aber auch die Hauptdurchgangsstraße mittem im Wohngebiet (Sadtring) ohne Fahrradweg und die große Fußgängerzone mit Fahrradverbot von 11 bis 20 Uhr.

s.o.

Straßenneubauten erhalten zwar meist einen neuen Fahrradstreifen, diese sind aber selten eine Verbesserung. Z.B. Amalienstraße in beide Richgungen eine Belastung für Fahrradfahrer, Autofahrer und Fußgänger; Kreuzung JenaerStr.-Friedensstraße bis vor kurzem unklare Vorfahrtsregelung => mehrere Unfälle mit Radfahrern etc..."

Die Radverkehrsanlagen und Verkehrsregelungen am Atrium und im Bereich des Knotens Friedensstraße / Jenaer Str. ensprechen nicht dem Stand der Technik, den Anforderungen der Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) und auch nicht der Verwaltungsvorschrift zur StVO. Dies ist Stadt und Land bekannt, eine Umgestaltung der gesamten Ortsdurchfahrung der B7 von Schöndorf bis zur Bodelschwinghstraße in Arbeit. Als UNfallschwerpunkt ist die Kreuzung nicht auffällig.

Radwege enden häufig aprupt zugunsten optimaler KfZ Fahrbahnführung.

Nein. Radwege enden weil Platz nicht da ist und die Führung von Radfahrern im Seitenraum regelmäßig gefährlicher ist als die Führung auf der Fahrbahn.

Kfz Führer Fehlverhalten wie z.B. Durchfahrung von Fußgängerzonen wird vom Ordnungspersonal oft ignoriert, während Radfahrer für das gleiche Vergehen häufiger gemaßregelt oder bestraft werden. Viele Radfahrer sind keine Engel und verhalten sich teilweise sogar verkehrsgefährdend.

Das ist richtig. In Untersuchungen stellt man fest, dass Radfahrer und Autofahrer im gleichen Maße Regeln nciht kennen, ignorieren, fahrlässig oder vorsätzlich übertreten.

Allgemein wird dabei leider verdrängt, dass Radfahrer in diesen Situationen meist nur sich selbst gefährden, während Kfz Fahrer bei verkehrsgefährdendendem Verhalten selbst viel geschützter sind und statt dessen mit Ihren "Waffen" in viel stärkerem Maß andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Radfahrer und Fußgänger gefährden. tendenziell wirds besser

Der Aspekt, das es in der StVO und dem Straßenverkehrsrecht darum geht die Fremdgefährdung zu minimieren, wird in der Tat gern verdrängt. Dabei bedeutet das Grundrecht auf Unversertheit gerade Andere nicht zu gefährden oder körperlich zu schädigen. Während das Grundrecht auf freie Lebensgestaltung auch beinhaltet das Eigenrisiko für sich selbst zu wählen.

Das reichlich vorhandene und immer wieder erneurte Kopfsteinpflaster kann man eigentlich nur mit einem Mountainbike oder einem Fahrrad mit sehr breiten Reifen halbwegs sicher befahren. Autofahrer erlebe ich hier als besonders rücksichtslos und aggressiv.
Es wurden im Verkehrsentwicklungsplan von 2008 gute Zielsetzungen und Vorschläge auch für die Weiterentwicklung und Förderung des Radverkehrs in der Stadt Weimar vorgelegt. Leider ist aus diesen Punkten nur ein Bruchteil umgesetzt. Da inzwischen das Umweltbewusstsein allgemein gestiegen ist und (auch durch das Angebot der E-Bikes) Menschen immer mehr das Fahrrad nutzen, hinkt selbst der gut gemeinte Entwicklungsplan von 2008 den jetzigen Anforderungen weit hinterher. Ich würde mir hier ein Vorausdenken der verantwortlichen Stadtentwickler wünschen, einen Beispiel nehmenden Blick in Städte, die bereits eine zukunftsorientierte Rad-Infrastruktur aufgebaut haben und schließlich die tatsächliche Umsetzung der Vorschläge und geplanten Projekte. Vielleicht kommen ja die Stadtväter darauf, dass man der Feinstaubbelastung durch die Förderung des Radverkehrs Herr werden kann.

Nimmt man Klimawandel, Umweltbelastung, und die Probleme mit der Ressourcenverschwendung ernst, oder die Frage der Sicherheit im öffentlichen Raum, kommt man zu dem Schluß, das eine zukunftsverträgliche Mobilität weitgehend ohne den motorisierten Individualverkehr auskommen muß. Wesentlich dazu ist das Mobilitätsverhalten zu überdenken und die Raum- und Versorgungsstrukturen entsprechend anzupassen und zu dezentralisieren. Ein Teil der Umsetzung dazu ist, neben der deutlichen Verkürzung der Wege, die Förderung von Fuß- und Radverkehr, so dass dieser den motorisierten Individualverkehr ersetzt. Da wir es uns nicht leisten können, parallele Infrastrukturen für Radfahrer und Fußgänger aufzubauen geht es nur, das man zu Fuß und mit dem Rad die Verfügbaren Flächen, das heist in Thüringen in der Regel die Fahrbahnen, in Anspruch nimmt. Da sie dafür vorgesehen sind ist diese nur ein Verkehrskulturelles Problem. Und es bedeutet ebenfalls, das die, die sich fremdgefährdend daneben benehmen, und das sind i.d.R. Autofahrer, der sozialen und polizeilichen Kontrolle zugeführt werden.
Auch die Frage in wieweit Menschen aufgrund des Besitzes und der Nutzung bestimmter Fahrzeuge hofiert und priorisiert werden gehört in diese Diskussion.

Noch positiv zu berichten: Gerade unsere Straße (Ernst-Thälmann-Str.) wurde letztes Jahr komplett saniert und der Radverkehr sehr gut und löblich berücksichtigt. Es sind Radspuren auf der Fahrbahn eingerichtet worden, die ein zügiges Vorankommen per Rad und eine gute Interaktion der verschiedenen Verkehrsteilnehmer ermöglichen. So ist man als Alltagsradler schnell und sicher unterwegs. Weiter so.

Die Einschätzung teile ich nicht ganz. Die optische Einengung bewirkt eine Reduktion des Geschwindigkeitsniveaus, das ist der Sicherheit förderlich. Allerdings werden in der Thälmannstraße Radfahrer durch die Streifen dazu angehalten die seitlichen Sicherheitsabstände nach rechts zu vernachlässigen und im Aufklappbereich der Türen der parkenden Kfz zu fahren. Regelkonforme seitliche Sicherheitsabstände und das Rechtsfahrgebot, erfodern von Radfahrern über der Markierung oder links davon zu fahren.

Neu angelegte Angebotsstreifen, die quasi ständig überfahren werden müssen, weil die zur Verfügung stehende Fahrbahnbreite (also abzüglich parkender Fahrzeuge) einen PKW-PKW Begegnungsverkehr nicht ermöglicht, sind aus meiner Sicht kontra-produktiv. Aufgrund der starken Lobby des örtlichen ÖPNV werden Tempo-30-Zonen mit rechts-vor-links Regelung nicht konsequent umgesetzt. Stattdessen gilt für "ÖPNV genutzte Straßen" oft die Vorfahrtregelung und Tempo 50.
Es gibt diverse Ampeln, die nach unterschiedlich langer Zeit auf Autos reagieren, als Fahrradfahrer ist man jedoch an diesen Ampeln total aufgeschmissen, da sie auf Radler nicht reagieren.

Stellt man sowas fest, bitten wir um Info an uns und radverkehr@stadtweimar.de. Uns ist bekannt das es gelegentlich zu Verzögerungen, gerade im Bereich DNT, wegen der Vorrangschaltung des ÖPNV kommt.

Die Straßenplaner der Stadt Weimar können keine Radfahrer sein. Wie sonst ist es möglich, dass z.B. ein Radweg plötzlich aufhört und die dann sich vor den Radfahrer stellenden Autofahrer eine äußerst gefährliche Situation hervor rufen? Ein durchgängiges Erreichen der Innenstadt ist nicht möglich !!!!!!! Wem nützen die nicht genutzten Radwege in der Nordstraße???????? Der sehr gut ausgeschilderte Ilmtalradweg ist zu loben - aber könnte es nicht auch einen Radweg geben zwischen Buchfart und Oettern, damit die Radfahrer nicht die viel befahrene Bundesstraße benutzen müssen???????????? Es wäre schön, wenn sich der ADFC, dessen Programm mir jährlich sehr gut gefällt, stark machen könnte für Radwege in der Stadt Weimar. Da liegt wirklich noch vieles im Argen!!!!!!" Die vorhandenen Fahrradständer sind alle aus Metall und die führen meiner Meinung nach zu Beschädigungen am Fahrrad, meist am Rahmen. Ich habe mir deshalb einen Ständer (Bock ) zugelegt. Besser wären Fahrradständer mit Plasteummantelung.

Zwischen Buchfahrt und Oettern ist eine Bundesstraße, das ist richtig. Vom Querschnitt und von der Verkehrsbelastung ist es allerdings eher eine untergeordnete Kreisstraße und meiner Meinung nach sehr angenehm zu befahren.

Es ist sehr schwierig, mit dem Fahrrad durch das Stadtzentrum zu kommen, ohne durch die Fussgängerzone schieben zu müssen. Andererseits gibt es zunehmend Alte und Kinder, die auf Gehwegen fahren, und damit Fußgänger gefährden. Auf Nachfrage flüchten sie von der Strasse, auf der sie sich nicht sicher fühlen.

Sind Autofahrer so sozial gestört oder vorsätzlich gefährdent, das die Annahme der Unsicherheit begründet ist?

Da die Stadt Weimar kein sinnvolles Verkehrskonzept besitzt, ist auch kein Radwegekonzept erkennbar.
Radfahrer werden tendentiell noch eher als Störfaktor für den KFZ-Verkehr in der Stadt gesehen, insbesondere in den Straßen, die keinen Platz zum Überholen von Radfahrern durch KFZ bieten. Radfahrer werden zu dicht überholt und beim Einscheren oft geschnitten. Auf Landstraßen erleben Radfahrer sehr dichte Überholmanöver bei hohen Geschwindigkeiten.

Diese Sichtweise ist möglicherweise bei manchen AutofahrerInnen gegeben, beim ADFC und großen Teilen der Stadtbevölkerung wohl nicht. Das Kraftfahrer - aber auch Radfahrer - Probleme mit der Kenntnis und der Anwendung der StVO haben ist auch nicht neu, s. o. Hier ist Aufklärungsarbeit notwendig und auch sanktionierung solchen Verhaltens durch Anzeigen bzw. Ahndung durch die Polizei.

Es gibt viele Radfahrer, die häufig Verkehrsregeln missachten und Abends und Nachts insbesondere in der dunklen Jahreszeit ohne Licht fahren (offensichtlich ohne Bewusstsein, wie schlecht sie gesehen werden), was leider die gegenseitigen Akzeptanz zwischen Rad- und Autofahrern nicht fördert.

Was können Autofahrer tun um die Akzeptanz zwischen Rad- und Autofahrern zu fördern?

Generell sollte nach meiner Meinung - auch von Ihnen - mehr Werbung für eine funktionierende Beleuchtung am Fahrrad gemacht werden. Viele - insbesondere Mountainbike-Fahrer - sind ohne Beleuchtung unterwegs, es scheint "uncool" zu sein, mit Licht zu fahren, was insbesondere in der dunklen Jahreszeit extrem gefährlich ist.

Extrem gefährlich ist es nicht, andere Dinge sind sehr viel gefährlicher. Zum Beispiel die Nichteinhaltung des Sichtfahrgebotes durch Kraftfahrer, mangelnde Sicherheitsabstände, Vorfahrtmißachtungen und Alkohol. Schaut man in die Unfallstatistik sind unter 1 % der Unfallursachen: fehlende oder mangelnde Beleuchtung. (Quellen: Unfallstatistiken, http://www.destatis.de)

Förderung des Radfahrklimas über eine Akzeptanz auch bei Polizei und Straßenverkehrsbehörde, Tempolimit in der ganzen Stadt macht das Radfahren sicherer Abschaffung Kopfsteinpflaster (grob) in der Altstadt, Ausbau Ilmradweg an der Waldorfschule, Fahrradfahren in Parks erlauben (Tiefurt, Goethepark) mit Rücksichtnahme auf Fußgänger, Gepäckaufbewahrung für Fahrradtouristen
es gibt eine wunderbare breite Fußgängerzone und keinen legalen Radweg durch die Innenstadt, nur sehr gefährliche Straßen oder ganz übles historisc hes Kopfsteinpflaster das wirklich Schmerzen bereitet Es sollten mehr Einbahnstraßen für Fahrradfahrer freigegeben werden. Die Fußgängerzone und der Park sollte für Fahrräder freigegeben werden. In der Stadt sollte grundsätzlich ein Tempolimit für Autofahrer von 30 bestehen. Bei Straßenerneuerungen sollte man mehr Fahrradwege anlegen und dafür mehr Straßen zu Einbahnstraßen umstrukturieren. Es sollten mehr Fahrradabstellmöglchkeiten aufgestellt werden. Die Polizei sollte sich um Fahrradbeschädiger mehr kümmern, oft werden nachts die Räder entzweigesprungen durch Randalierer.
Besonders gefährliche Stellen für Radfahrer: Steubenstraße vor der Bibliothek und Kreuzung Wielandplatz sowie Straße vor dem Goethegymnasium, Haupteingang Häufig Glasscherben u.a. spitze Gegenstände: Steubenstraße und begleitender Radweg neben der Belvederer Allee
Weimar: das Weimarer Knochenpflaster erlaubt das Radfahren nur auf Umwegen, da das holprige Pflaster viele Ziele nicht erreichbar macht; durch den Park ist zwar das zügige Erreichen der Innenstadt möglich, aber aufgrund Problemen des Wegekonzeptes zwischen Stadt und Stiftung Weimarer Klassik ist dies oft nur illegal möglich
Positiv: Fußgängerzone ist Nachts freigegeben. Fraglich dabei ist, warum Lieferverkehr morgens bis 10:00 erlaubt, Radfahren aber nur bis 9:00 gestattet ist.
Der Radweg von Gelmeroda nach Weimar bevorrechtigt die Autofahrer am Radweg, was sehr gefährlich sein kann. An der This (Internationale Schule) zum Radweg an den Gärten ist es morgens bei Schulbetrieb gefährlich, seitdem die Parkplätze errichtet worden sind.
oft sind an stellen, wo der radweg eine straße kreuzt, die abgesenkten bordkanten immer noch rel. hoch. fußgängerampeln sollten wo möglich auch für radfahrer gelten. (absteigen vermeiden). das längsparken von autos am straßenrand sollte zur sicherheit der radfahrer vermieden werden. radweg endet mit der aufforderung zum absteigen müsste generell ausgeschlossen werden.
Bitte mehr Radwege ausbauen.
Zu viele Straßen, Brücken sind für Radfahrer gesperrt. Die Begründung Absturzgefahr ist lächerlich.

In Weimar gibt es eine Brücke die für Radfahrer gesperrt ist. Wegen Absturzgefahr. Dir Brücke vor dem Schloß im Zuge der Leibnitzallee. Dies ist in der Tat lächerlich, da es darum geht das das Brückengeländer nicht die notwendige Höhe aufweist und aufgrund der teils waagerechten Streben zum Überklettern gegeignet ist. Eigentlich müste diese Brücke auch für Fußgänger gesperrt werden, insbesonder natürlich Kinder ohne Begleitung Erwachsener...

Ansonsten gibt es, außer den Fußgängerzonen, keine expliziten Sperrungen für Radfahrer, abgesehen von dem Fahrbahnverbot durch gelegentlich anzutreffende Radwegbenutzungspflichten.

Vielleicht eher auf ein Miteinander setzen. Insgesamt hat die Stadt eine Größe bei der man per Rad überhallhin gelangen kann, das Rad ene gute Alternative zum Auto darstellt und es im großen und ganzen recht gut funktioniert, wenn man sich daran gewöhnt, dass man als Radler nicht immer Vorfahrt gewährt bekommt, wenn man sie eigentlich hätte. Die Beläge sind gerade in der Innenstadt aus Denkmalschutzgründen katastrophal und unakzeptabel...übrigens auch für Fußgängder, Rollstühle, Kinderwagen. das Radfahren im Schritttempo in der Fußgängerzone sollte auch tagsüber erlaubt sein, solange es die Verhältnisse zulassen. Die Akzeptanz der Radfahrer ist sowohl bei den Fußgängern als auch den Auto - und Busfahrern unterentwickelt und entspricht nicht immer den Vorstellungen eines friedlichen Nebeneinanders. Die Radwege sind zu einem großen Teil nur abgegrenzte Randsteifen und nicht immer gefahrlos nutzbar. ...meiner Ansicht nach alo eine nicht mehr zeitgemäße Lösung. Es gibt zu wenig Ansätze von Spielstraßen/ shared Spaces. Tempo 30 Zonen stehen meist nur auf dem Verkehrsschild.
Die Verantwortlichen der Stadt Weimar sollten sich mal in anderen Städten umsehen z.B. in Erfurt oder Berlin .In diesen Städen fühle ich mich als Radfahrer deutlich sicherer.

In Erfurt? Da habe ich schon viele andere Meinungen gehört...

Es fehlen:
  • durchgehende Radwege in der Innenstadt
  • Signalanlagen sowie Leitsysteme (Wegweiser) für den Radverkehr in der Innenstadt
  • durch Hochborde vom Pkw-Verkehr getrennte Fahrradstreifen (meist führen die vorhandenen Radwege unmittelbar neben den Fahrspuren des Pkw-Verkehrs und engen diese teilweise sogar erheblich ein, dies führt häufig zu Konflikten - v.a. unerlaubtes Parken, zu dichtes Auffahren, aggressives Drängeln)
  • vom Bus/Taxi-Verkehr getrennte Fahrradwege/-streifen
  • ausreichende Oberflächenbefestigungen (Asphaltdecke für Radwege), Pflasterdecken sind absolut ungeeignet für den Radverkehr
  • ausreichend Breite Fahrradwege/-streifen, 1-1,5 m breite Radwege sind viel zu schmal (bei ca. 50 cm breiten Fahrradlenkern können so keine Sicherheitsabstände eingehalten werden)
wenig separate Radwege / aus historischen Gründen viele Wege Pflaster bzw. Kopfsteinpflaster im Innenstadtbereich ohne glatte Radspur / auf Hauptstrassen weing markierte Radwege, deshalb oft Behinderungen durch Autofahrer / in der Hauptfußgängerzone
Es sind zahlreiche neue Radwegkilometer geschaffen worden.Das ist sehr erfreulich. Vielfach sind diese aber zu schmal, schlecht befestigt und unzureichend ausgewiesen. In der Innenstadt ist Radfahren nicht immer erlaubt. Das ist gut so, da viele Radler rücksichtslos und zu schnell fahren. Viele Straßen sind mit Radwegkennzeichnungen versehen, diese enden aber oft ohne Vorwarnung. Meist sind die Straßen zu schmal, um Radwege aufzunehmen. Ein durchgängiges Konzept für Radfahrer in Weimar ist nicht erkennbar. Im Vergleich mit den alten Bundesländern und Österreich gibt nach meinen Erfahrungen in Weimar einen großen Nachholbedarf. Ich denke, dass E-Bikes für viele einen Anreiz bieten, wieder mal aufs Rad zu steigen. Die Kommunen sollten das bei ihren diesbezüglichen Planungen berücksichtigen.

Radwege, s.o. Gerade für die Geschwindigkeiten die mit Pedelecs erreicht werden, sind fahrbahnbegleitenden Radverkehrsanlagen ungeeignet.

Ich fahre fast täglich die Jenaer Straße/Friedensstraße hinunter. Auf der Friedensbrücke gibt es zwar ein Stück Fahrradweg, aber um von der Straße auf den Fahrradweg zu kommen, müsste man über eine hohe Bordsteinkante fahren oder vorher schon auf dem Fußweg fahren, der viele Schlaglöchern hat. Da die Straße ein ziemliches Gefälle hat, ist beides gefährlich.

Wenn keine ordentlich befahrbare Auf oder Abfahrt zum Radweg da ist muß man ihn auch dann nicht benutzen, wenn er mit dem blauen Zeichen gekennzeichnet ist. Das Befahren des Fußwegs ist verboten und unklug, da gefährlicher als auf der Fahrbahn, wo man sogar noch mit dem (jetzt) 30 km/h schnellen Kfz Verkehr gut 'mitschwimmen' kann.

Ich finde an Weimar schlecht, dass man in der Fußgängerzone nicht Rad fahren darf, mit Ausnahme von spät abends bis früh am Morgen, wo man doch sowie so nicht mit dem Rad unterwegs ist. Außerdem ist noch in der Innenstadt zu viel Kopfsteinpflaster, wo man mit sehr dünnen Reifen, zum Beispiel mit einem Rennrad, sehr gut stecken bleiben kann und man so dann ziemlich schlimm hinfallen kann und welches bei Regen unberechenbar wird. Die Fahrradabstellmöglichkeiten sind sehr mangelhaft und wenn man sein Fahrrad bei Müller oder Thalia nicht anschließen kann, weil diese überfüllt sind, bleibt einem nichts anderes übrig, als es an den ebenfalls überfüllten Fahrradständern oder an Mülleimern oder Bäumen anzuschließen. Wenn man mit dem Fahrrad Bus fahren möchte, dann kommt es darauf an, ob Platz im Bus ist oder nicht. Das Gute ist, dass ich persönlich mit meinem Fahrrad in 10 Minuten in der Stadt bin. Insgesamt finde ich, dass Weimar noch sehr ausbaufähig ist, was das radfahren betriefft, und ich dann auch noch viel mehr in Weimar Rad fahren würde.
In Weimar erklärt die Stadtverwaltung zwar gerne und häufig, dass viel für Radfahrer getan wird.Leider beschränkt sich das Engagement der Stadt zumeist auf den Ausbau touristischer Fernradwege, die wir als Familie zwar auch gern am Wochenende nutzen, aber im Alltag für den täglichen Weg zur Arbeit, Schule oder zum Einkaufen würden wir uns sichere Radwege bis in die Innenstadt und auch dort wünschen. Zudem sollte ganztägig ein langsames Rollen durch die Fußgägerzone zumindest durch die Stadtverwaltung einmal erprobt werden, was aber trotz mehrmaliger Aufforderungen von diversen Seiten nicht erfolgt. Zum sicheren Anketten der Fahrräder gibt es zuwenig geeignete Radabstellplätze, will man sein Rad sicher verschließen, geht das am besten an Mülleimern in der Fußgängerzone, die aber eigentlich andere Aufgaben haben. "Radwege" in der Innenstadt, z.B., in der Nähe von Schulen (hier Schillergymnasium) entstehen dadurch, dass man von einer vielbefahrenen Straße per weißem Strich einen halben Meter abtrennt, diese entstandene Fläche aber nicht als Radweg kennzeichnet, das wäre auch zu gefährlich, denn damit zwei entgegenkommende PKW, gar nicht zu reden von Bussen und LKW, dort aneinander vorbeikommen, müssen sie diesen "Radweg" komplett nutzen, was sie auch tun, und wehe, dort befindet sich ein Schüler! Aber ein neuer Radweg ist da und kann als solcher gepriesen werden. Weimar ist im Vergleich mit anderen Städten, wie z.B. München, Freiburg, Graz oder Münster, in puncto Radfahrerfreundlichkeit weit, weit unten anzusiedeln.
Man beruft sich hier immer auf die Sicherheit und Bequemlichkeit der Touristen und vergisst dabei leider, dass in diesem Museum auch Bürger, junge und alte, leben und gerne umweltfreundlich das Rad nutzen möchten.
Eine Stadt, die sich aufgrund ihrer Überschaubarkeit für den Radverkehr anbietet. Allerdings wird hierfür nichts getan (kaum Werbung dafür, viel zu wenig Radwege, keine Hinweisschilder, keine Leihstationen) Für Radwege müssten und könnten Stellflächen für Kfz (jetzt häufig eingeschränkte Halteverbote) "geopfert " werden. Überzogener Denkmalschutz verhindert wohl auch bessere Straßenbeläge (Kopfsteinpflaster lädt nicht zum Radfahren ein) und teilweise sogar notwendige Fußgängerampeln oder Zebrastreifen.

Das mit der Werbung und der Wertschätzung des Radfahrens, ja da hat Weimars Bevölkerung, und auch die Stadtführung, Potenzial, da können sie was tun.

Häufig von Radfahrern genutzte Straßen werden zum Teil mit ungeeigneten Oberflächenbelägen (Pflastersteine) versehen, die zudem nicht tragfähig genug sind, um den tagtäglichen Belastungen durch Stadtbusse u.ä. standzuhalten. Für Radfahrer entstehen so gefährliche "Buckelpisten" auf an sich erst vor wenigen Jahren neugebauten Straßenabschnitten (Beispiel Goetheplatz). Generell sind die Straßen besonders im Randbereich in schlechtem Zustand, was man als Radfahrer am deutlichsten zu spüren bekommt und nicht selten gefährliche Ausweichmanöver in den Verkehr erfordert.
Bei Instandsetzung oder Neubau von Straßen werden keine Radwege geplant, Schutzstreifen sind bei nicht ausreichen breiten Straßen faule Kompromisse und einfach nur für alle gefährlich! Einbahnstraßen in Gegenrichtung zu befahren ist zwar eine schöne Sache, aber die Ausfahrt am Ende der Einbahnstraße ist für Kraftfahrer und Radfahrer nur gefährlich. Seit 15 Jahren wird ein Radweg von Weimar über Ehringsdorf nach Taubach versprochen, bis jetzt gibt es ihn immer noch nicht!! Das Fahren auf der Straße ist für alle Altersgruppen eine äußerst gefährliche Angelegenheit, aber das interessiert niemanden!! Im Weimarer Land gibt es inzwischen zwischen den kleinen Orten recht viele Radwege nur die Stadt Weimar ist in Bezug auf sichere Radwege absolut unfreundlich!! Noch einmal Schutzstreifen sind auf schmalen Straßen keine Lösung und gefährlich!

Weswegen ist das alles Gefährlich? Wer macht es gefährlich?

In meiner Stadt werden Fahrradfahrer oft bevorzugt und Fußgänger und Autofahrer erleiden daraus meist Nachteile. Vor allem auf dem Ilmtalrandwanderweg nutzen viele Radfahrer ihr Rad als Sportgerät und Fußgänger und Hundebesitzer werden rücksichtslos behandelt und angepöbelt. Auch Autofahrer geraten desöfteren durch rücksichtslose Radfahrer in brenzliche Situationen und es kommt teilweise sogar zu Unfällen, bei denen die Radfahrer, dann als "Opfer" angepriesen werden

Diesen Versuch der Schuldverlagerung weg von Autofahrern mag ich nicht teilen. Leider ist es seit Jahren so, das Kraftfahrer in 75% aller Unfälle mit Radfahrer, bei LKW sind es sogar 86% aller Unfälle hauptverursachen. Bei Unfällen zwischen Radfahrern und Fußgängern sind es rund 65 % der Unfälle, die durch Rdfahrer Hauptverursacht werden. Unter anderem weil sich Radfahrer aus Angst vor Autorambos und fahrlässig oder vorsätzlich gefährdendem Verhalten in Nebenräume verpissen und dort Fußgänger mindestens belästigen.

Es sollten in der Ebene mehr Schotter geschlämmte und im Gefälle mehr geteerte Rad- und Fußwege gebaut werden. Kanten an Übergängen zu Straßen darf es grundsätzlich für Radfahrer nicht geben. Hingegen sollten für Fußgänger mehr Treppen angelegt werden. Für Autofahrer kann es an Fußgängerüberwegen Kanten quer zur Straße geben, damit Fußgänger und Radler freie Wege haben. www.verkehrsmittelpunkt.de

Wohl eher Eigenwerbung als Diskussionsbeitrag...

Die Strassen sind nicht nur für Autos in einen katastrophalen Zustand sondern auch für Radfahrer, da wo ich meisten langfahren muss haben die Strassen mehr Schlaglöcher als alles andere!
- an einigen Stellen linksseitige Fahrradwegpflicht mit der Konsequenz, dass man teilweise an kurzen Abständen die Fahrbahn zweimal queren muss, um dieser Pflicht nachzukommen (z.B. Am Poseckschen Garten / Geschwister-Scholl-Str. bis Amalienstraße)

Das ist auf unsere Anregung hin 2011 geändert worden. KOmmt man aus der Humboldtstraße kann man einfach auf dem Ring fahren. Kommt man vom Museum oder aus der Amalienstraße kann manauf dem Gehweg fahren, der ist freigegeben. Ein Verpflichtung den Gehweg zu benutzen gibt es nicht, es ist auch nicht anzuraten aufgrund des deutlichen Fußgängerverkehrs.

- die Hauptstraßen besitzen meist keine Radwege, das Befahren ist zudem durch die Linienbuse sehr gefährlich.

Auch Busfahrer haben sich an die Straßenverkehrsordnung zu halten. Wenn Radfahrer abgedrängt oder ausgebremst werden, oder mit ungenügenden seitlichen Sicherheitsabständen überholt werden, dann lohnt es sich den Sachverhalt der Fahrdienstleitung unter Nennung von Busnummer und Uhrzeit zu schildern. Und um Abstellung des Verhaltens zu bitten, und darauf hin zu weisen, das beim nächsten mal eine Strafanzeige erfolgen wird. Straßenverkehrsgefährdung wird gerade im Kontext der Personenbeförderung sehr ernst genommen.

Es muss oft auf Gehwege ausgewichen werden, Konflikte mit Fußgängern sind so unumgänglich.

Hinweis: Es muß nicht auf Gehwege ausgewichen werden, auf Gehwegen darf gar nicht Rad gefahren werden. In §2 der StVO steht: Man hat mit Fahrzeugen die Fahrbahn zu benutzen. Und auch aus Gründen der Verkehrssicherheit sollte man mit dem Rad dies beachten, denn auf der Fahrbahn im Hauptwahrnehmungsbereich der Kraftfahrer fährt es sich am Sichersten. Rückspiegel helfen übrigens dabei, das zu beobachten.

Autofahrer drängeln und halten keinen Abstand beim Überholen. Sie nehmen die Radfahrer nicht als vollwertige Verkehrsteilnehmer war, dies zeigt sich vor allem beim rechtsabbiegen mit Radfahrstreifen - keine Rücksichtnahme.

Liegt hier vielleicht ein Defizit und eine Schieflage der Erfassung von Ordnungswidrigkeiten durch die Polizei vor? Deutschlandweit kommen rund 1/3 aller Radfahrer bei Abbiegunfällen im Zuge von fahrbahnbegleitenden Radverkehrsanlagen ums Leben, Abbiegefehler und Vorrangmißachtungen durch Kraftfahrer werden aber bisher sehr selten kontrolliert und noch seltener verfolgt. In der Fußgängerzone werden aber regelmäßig Radfahrer vom Rad geholt, obwohl nicht mal ein Fußgänger in der Fußgängerzone im Jahr in ganz Deutschland von Radfahrern tot gefahren wird.

Sinnvoll wäre nicht nur eine Abfrage, wie die Radwege sind, sondern auch wie stark das Radnetz ausgebaut ist. Hier in Weimar ist es sehr durchwachsen. An wenigen Stellen gute Radwege, ansonsten bleibt fast immer nur die Straße, was zum Glück aufgrund des nicht ganz so hohen Verkehrsaufkommen noch gerade so ok ist.

Selbst die Kriterien der separationsfreundlichen ERA empfehlen bei den Verkehrsbelastungen hier in Weimar nur selten separate Radverkehrsanlagen...

Mich ärgert besonders, das in Fußgängerzonen nicht öfter Radfahrer kontrolliert werden, wenn diese sich nicht an die Regeln halten.
Ich/Wir fahren im Jahr bis zu 2500 KM mit dem Fahrrad - ganz überwiegend touristisch. In der Stadt Weimar fühle ich mich bei der Nutzung des Fahrrades ganz überwiegend unsicher - im Sinne eines deutlich erhöhten Unfallrisikos!! Wichtige, teils auch nach dem Jahre 1990 total sanierte wichtige Straßenzüge haben keine ordentlichen Radwege (Zeichen 237 oder 237/241) Der schrittweise Aufbau (nach 1990) eines zusammenhängenden Radwegenetzes in der Stadt Weimar ist nicht erkennbar. Gute und bedarfsgerechte Abstellmöglichkeiten - verbunden mit praktikablen/zügigen Zugang und Anschließmöglichkeiten - sind vielfach Mangelware. Das gilt nicht nur für den Hbf.! - Sehr zu loben ist der erkennbare, wenn eben auch nur schrittweise Aufbau eines sinnvollen und zusammenhängenden touristischen Radwegenetzes im Landkreis Weimarer Land - mit nachvollziehbarer Prioritätensetzung!! 14.10.2012

Man muß trennen zwischen der baulichen Anlage eines Radweges, was bedeutet: Man darf ihn benutzen, und der verkehrsrechtlichen Anordnung der blauen Schilder, also Zeichen 237ff. Die Straßenverkehrsrechtliche anordnung ist an strenge Vorgaben geknüpft, weil sie ein Fahrbahnverbot beinhaltet. Es muß dafür eine erhebliche örtliche Gefahrenlage vorhanden sein, die mit der Benutzungspflicht behoben wird. Da aber schon keine allgemeine Gefahrenlage mit einer Radwegebenutzungspflicht behoben wird, auf fahrbahnbegleitenden Radwegen das Unfallrisiko sogar deutlich höher ist, gibt es in der Regel keinen Grund eine Radwegebenuztungspflicht anzuordnen.
Radwege, die als solche erkennbar sind und aufgrund des Wunsches einiger Rad- und Autofahrer angelegt wurden, können selbstverständlich benutzt werden - müssen es aber nicht. Es ist aber gut sich sehr auf dei damit einhergehenden systematischen Gefahren acht zu geben, wenn man sie benutzt.

In der Stadt Weimar gibt es keine Möglichkeit mit dem Fahrrad zur Gedenkstätte Buchenwald zu fahren. Nur eine viel befahrene Landstraße ohne Fahrradweg führt dahin. Viele Touristen fahren unsicher mit geliehenen Rädern auf der Straße. Dieser Weg ist auch für Fußgänger sehr gefährlich, da auch sie auf der Straße laufen müssen. Angrenzende Ortschaften, die zur Stadt Weimar gehören, können ebenfalls nur auf Landstraßen ohne Fahrradwege befahren werden. Ausgesprochen gefährlich ist die Landstraße Richtung Sömmerda. Die zur Stadt Weimar gehörende Ettersbergsiedlung ist nur unter hohem Risiko mit dem Fahrrad zu erreichen. Viele Unfälle sind auf dieser Straße schon geschehen! Eine Jugendherberge, die sich ebenfalls in der Nähe dieser Straße befindet und nur durch diese erreicht werden kann, bietet immer wieder Unfallpotential, da Fahrrad fahrende Jugendliche in Gruppen auf der schmalen Straße stark gefährdet sind. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann ein Fahrzeug mal in eine dieser Gruppen fährt, denn diese Straße ist zudem auch noch unübersichtlich! Falls Sie irgendetwas zum Schutz der Fahrradfahrer in Weimar tun könnten, wären wir Ihnen mehr als nur dankbar!!! Selbst in den Bussen darf man keine Fahrräder mitnehmen. Danke für diese Umfrage! Eine Weimarerin mit Familie

Räder darf man mittlereile zu bestimmten Zeiten in Bussen mitnehmen. Radwege: s.o. Weitere Anregungen gern zu uns!

Ein Umdenken im positiven Sinne zugunsten des Radverkehrs findet statt.
Die sogenannten abgesenkten Bordsteine an Fahrradwegen kreuzenden Strassen e.t.c. sind garantiert von NICHT-- radfahrenden Planern entworfen. Nach meinen Beobachtungen auch ein Handicap für Rollatornutzer/innen. Ich selbst bin Kfz-Fahrer, Fussgänger sowie Radfahrer und beobachte leider häufig ein ziemlich agressives bis pöbelhaftes Verhalten von Radfahrern gegenüber anderen Vehrkehrsteilnehmern. Das Problem wird sein ,den Radvehr kehr aus seiner Nischenfunktion ,in welcher er sich immer archaisch durchwuseln musste, herauszuholen und ihm kla r die Rechte UND Pflichten zu vermitteln , dass Radvehrkehr eben k ein Kampf mehr sein sollte sondern ein gleichberechtigtes mit - u. -nebeneinander , das gleiche könnte auch vom ``gehendem`` Vehrkehr gesagt werden-

Ich kenne das Verhalten im wesentlichen von Autofahrern, die rumhupen "Huhu, Ich habe dich gesehen!", aus offenen Fenstern Brüllen, Pöbeln und Spucken oder mitten auf der Straße anhalten und mit Schläge drohen. Oder vorsätzlich eng überholen, abdrängen und ausbremsen. Wesentlicher ist es daher diese Kampfautomobilisten in die Schranken zu weisen. Oft sind es gerade ältere Autofahrer die noch nach der StVO von 1933 oder der StVO der DDR fahren und ein Update ihrer Kenntnisse verweigern, weil sie meinen zu den 95% überdurchschnittlich guter Autofahrer gehören. Ich erinnere: Das Ziel der StVO ist es Gefahren und Unfälle zu minimieren, gefährdendes Verhalten ab zu stellen. Man kann jetzt aber nicht jedes Verhalten, was einem gefällt als ungefährlich deklarieren oder jedes Verhalten was einem nicht gefällt, als 'gefährlich' sondern muß schon mal ernsthaft und wissenschaftlich fundiert schauen was ist gefährlicher, was weniger gefährlich...

selbst relativ neu angelegte Radwege -Berkaer Strasse- entsprechenn nicht den entsprechenden riichtlinien z.b.Ausfahrt Aral Tankstelle oder die Radwege ? Nordstrasse ,Schwanseestrasse und andere. Wir wohnen im OT Gaberndorf. Dort gibt es einen schönen Radweg, der aber nur bis zur nächsten Verkehrskreuzung führt. Außer man möchte nach Weimar-West, da ist er ausgebaut. Unsere Familie muss um auf Arbeit od. zur Schule, Kiga zu kommen nach Weimar-Nord. Und da führt kein Radweg hin. Außer man fährt die Straße, was schon fast lebensgefährlich ist, durch drängeln und zu dichtes Überholen der Autofahrer. Eine andere Möglichkeit ist der Lützendorfer Weg, der aber von der Umgehungsstraße gekreuzt wird. D.h. man muss mit dem Fahrrad über die Leitplanken und Straße gehen. Es ist somit nicht wirklich möglich sicher von Gaberndorf nach Weimar-Nord mit dem Rad zu kommen. Das ist sehr schade. Ich würde gern die Kinder mit dem Fahrrad zur Schule und dem Kiga bringen. Oder mal eine Kleinigkeit einkaufen und das Auto stehen lassen. Da liegt der Ort so nah an der Stadt Weimar und es gibt keinen Radweg. :o(

Wäre es nicht mal sinnvoll zu fragen: Wie kann man das Fehlverhalten von Autofahrern abstellen, wie kann man sie dazu bewegen ordnungsgemäß zu fahren?

Ich finde es sollten mehr Fahrradkontrollen stattfinden. Gerade abends sind viele Radfahrer ohne Licht unterwegs. Dies sollte / muss geändert werden, da diese nicht nur die eigene Gesundheit aufs Spiel setzen sondern auch unverantwortlich mit der Gesundheit anderer umgehen.

Ich finde es gut, wenn wir darauf achten, andere nicht zu gefährden. Nur sollten wir dann auch dort anfangen, wo es wirklich getan wird.

Schlußbemerkung

Nicht alle meine Kommentare geben, wie auch die Textbeiträge, die Meinung des Vereins wieder sind aber Stand der Forschung und Wissenschaft. Trotzdem hoffen wir mit diesen Hinweisen die Diskussion weiter zu bringen und Euch auf die unserer Meinung nach wichtigen Aspekte hinzuweisen. Vielen Dank fürs Mitmachen und die Meinungsäußerung.

Kommentare von Ervin Peters

2013-07-07, [ep]


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